Besucherzentrum Gedenkstätte Berliner Mauer | Berlin

Besucherzentrum und Ausstellungsgebäude

Beschreibung

Die Gedenkstätte der von 1961 bis 89 die Stadt teilende Berliner Mauer besetzt das Eckgrundstück Bernauer Straße / Gartenstraße und markiert das Abknicken der ehemaligen Mauer nach Norden. Während das untere Geschoss des Pavillons sich parallel zum Straßen- und Mauerverlauf ausrichtet, dreht sich das obere Gebäudevolumen zum Gelände der Gedenkstätte und schiebt sich in den Straßenraum der Bernauer Straße. Die durch die Torsion des oberen Gebäudevolumens auskragende Ecke lässt einen überdachten Vorplatz entstehen, welcher die Besucher empfängt und Platz für Ausstellungen und wartende Gruppen schafft.

Die Wahl des wetterfesten Baustahls als Fassadenmaterial macht die Zuordnung zur Mauergedenkstätte für den Besucher auf den ersten Blick deutlich, da auch die Ausstellungskomponenten im Außenraum und Nachzeichnungen der historischen Spuren aus diesem Material gefertigt werden. Das Gebäude versteht sich als Fortsetzung des Außenraums, daher kommen im Innenraum konsequent robuste Sichtbetonoberflächen zum Einsatz.

Leistungsphasen

LP 2–8

Verfahren

1. Preis im offenen, internationalen Wettbewerb

Team

Jan Alsenz
Judith Strempler (Bauleitung)
Doris Gärtner (Ausschreibung)

Projektbeteiligte

SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (Landschaftsarchitektur)
ON architektur, Berlin (Außenausstellung)
Wetzel & von Seht, Hamburg / Berlin / Husum / Darmstadt (Tragwerksplanung)
CANZLER GmbH, Frankfurt am Main (Haustechnik)

Weitere Beteiligte

Klemens Ortmeyer, Hannover (Fotograf)