Archäologisches Fenster der Gedenkstätte Berliner Mauer | Berlin Mitte

Die Panzersperre am Mauerpark fügt sich in das Gesamtensemble Gedenkstätte Berliner Mauer ein.

Beschreibung

Als Folgeaufträge der Neugestaltung des Besucherzentrums der Gedenkstätte Berliner Mauer wurden auch Fundstätten wie die Sondage an der Bernauer Straße sowie die Panzersperre am Eingang zum Mauerpark als Teile des Gesamtensembles Gedenkstätte Berliner Mauer gestalterisch erhalten. Die Panzersperre – aus dem Beton ragende, massive Stahlspitzen – wurde 2017 bei Grabungsarbeiten zum Mauerpark-Wasserspeicher gefunden, direkt neben einem Tunneleinstieg, der 80 Meter von der Westseite gegraben, vor der Nutzung von der Stasi entdeckt wurde.

Wie die anderen Fundstück wurde auch die Panzersperre der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, wurde behutsam konserviert und durch einen geländerartigen Rahmen gefasst. Wie beim gesamten Ensemble kam hierfür rostiger wetterfester Cortenstahl zum Einsatz, so dass sich das Objekt in den Duktus der Gesamtgedenkstätte einfügt, ebenso wenig vandalismusanfällig und niederschwellig in der Wartung ist. Informationssignets vermitteln den Passant*innen den historischen Hintergrund.

Leistungsphasen

LP 2–9

Verfahren

Folgeauftrag 2020

Projektbeteiligte

SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (Landschaftsarchitektur)
Wetzel & von Seht, Hamburg / Berlin / Husum / Darmstadt (Tragwerksplanung)
ON architektur, Berlin (FACHRICHTUNG) (Außenausstellung)
Atelier Weidner Händle, Stuttgart (Grafik)
EiSat GmbH, Berlin (Tragwerksplanung)
Karl Hiller, Berlin (Restaurator)